Nerd-Gefasel

Achtung: Dieser Post enthält sehr, sehr viele Easter-Eggs und Zitate. Wer findet wohl die meisten? Der bekommt 100 Gummi-Punkte. Ansonsten nimm nicht jedes Wort ernst, vieles ist wie gesagt einfach ein Filmzitat.

Manchmal bist du da, wo du nicht hin gehörst. Weil Leute dir sagen, du darfst nicht gehen. Du darfst nicht du sein. Du darfst nicht frei sein. Oder sie erzählen dir, Freiheit sei nur bei ihnen zu finden. Du glaubst, sie können deine Welt nehmen. Sie können dein Herz nehmen. Dich von allem abschneiden, was du kennst. Aber wenn es deine Bestimmung ist, dann wird jeder Schritt vorwärts ein Schritt sein, der dich näher nach Hause bringt. Dahin, wo du du sein darfst. Glaub ihnen nicht, wenn sie dir sagen, du seist ohne sie verloren. Glaub ihnen nicht, wenn sie dich an sich binden wollen. Denn nicht jeder Ring ist ein Zeichen von echter Liebe. Es gibt auch den Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden. Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden. Du weißt, was ich meine. Du kennst die Geschichte. Sie fangen Menschen. Sie fangen Gedanken. Sie fangen uns und machen uns zu einem Kind der Hölle. Sie beißen uns und machen uns zu einem von ihnen, so dass wir auch anfangen, auf Menschenjagt zu gehen.

Vergiss dich nicht. Vergiss deine Persönlichkeit nicht. Vergiss deine Gaben nicht, die du hast. Vergiss deinen Namen nicht. Wenn du deinen Namen vergisst, findest du nie wieder nach Hause. Ich weiß, das macht Angst. Es macht Angst, sich dem zu stellen, was man ahnt. Es ist so viel einfacher, das zu tun und zu glauben, was man gesagt bekommt. Weil andere es doch viel besser wissen. Aber dann wird man sich irgendwann eingestehen müssen, etwas nur getan zu haben, weil ein Baum es einem aufgetragen hat. Manchmal muss man sich der Angst stellen, die eine große Veränderung mit sich bringt. Denn du kannst Veränderungen nicht immer aufhalten. Genauso wenig, wie du die Sonne daran hindern kannst, unter zu gehen. Dann wirst du erfahren, was Freiheit ist. Und wenn du das, was du ahnst, was dich gefangen hält, und vor dem du Angst hast benennen kannst, dann tu es auch. Nenn es beim Namen! Angst vor dem Namen macht nur noch mehr Angst vor der Sache an sich.

Und wenn sie dann anfangen, dir deswegen Vorwürfe zu machen, dich klein zu halten und dich zu verurteilen, dann: Geh weg und komm nie wieder! Es ist gut möglich, dass du nicht so leicht entkommen kannst. Vielleicht jagen sie dir hinterher. Sie jagen dir hinterher und zischen dabei „Mein Schatz!“, als wärst du ihr Besitz. Vielleicht sagen sie dir, sie wollten für dich beten, dass du zur Besinnung kommst. Und meinen damit nur, dass du wieder angekrochen kommen sollst. Vielleicht bezweifeln sie deine Beziehung zu Gott, sagen, du wärst vom Weg abgekommen, du wärst verwirrt. Vielleicht drohen sie dir: „This action will have consequenses“, sie reden von Gottes Strafe, wissend, wie sehr sie verletzen, aber sie denken, es sei für das größere Wohl.

Oder sie tun nichts von alle dem und ihre Reden sind nur in deinen Gedanken zu finden. Du machst dir Vorwürfe, glaubst selbst, du stündest unter dem Zorn Gottes. Du denkst an die Male, wo du unter ihrem Einfluss selbst Menschen benutzt hast, fühlst dich falsch, glaubst nicht, dass du anders sein könntest. Denkst „Ich will kein Parasit mehr sein!“ und hörst in deinem Kopf sie fast schon rufen: „Es wird mir ein Vergnügen sein, dir zuzusehen, wie du um dich kämpfst!“ und immer, wenn du wieder mit deinen alten Programmierungen kämpfst, wenn du wieder in das alte Denken fällst, dich selbst für das Weggehen und das Befreitsein verurteilst, hörst du ihr hämisches „Pupupupupu!“

Gib nicht auf! Du kannst es schaffen, denn du bist trotz allem nicht alleine. Immer öfter wirst du dir dann sagen: „This is my story. It will be a good one.“ Und du wirst Unterstützung und Hilfe finden, von denen du nie geträumt hättest. Und wenn du glaubst, du bist allein, kann es auch sein, dass du nur übersiehst, wie sehr dich ein anderer braucht. Vielleicht wirst du irgendwann feststellen, dass du mehr bist als das, was dein antrainiertes schlechtes Gewissen dir sagt. Vielleicht wirst du irgendwann feststellen, dass du die Gabe der vollkommenen Liebe besitzt.

Das, was du willst ist immer noch, mit Gott zu leben, du willst immer noch Jesus. Aber jetzt fühlst du dich unwürdig. Denn du hast die Gemeinschaft verlassen. Wie könnte er dich jetzt noch lieben? Du weißt, du liebst ihn, aber er? „Ein Fisch mag einen Vogel lieben, aber wo sollen sie leben?“, denkst du innerlich. Und leise kommt in deinen Kopf der Gedanke: „Dann muss ich dir wohl Flügel machen.“ Du erwiderst, wie kann das gehen? Ich habe so viel in Gemeinden gesehen und gehört und erlebt, wie kann das mit uns dann noch funktionieren? Das, was du gelernt hast über den Glauben funktioniert nicht mehr so wie gewohnt. Aber irgendwo in dir drin ist noch das Bild zweier sich kreuzender Linien, eine entfernte Ahnung von dem, was geschehen sein könnte bei diesem Bild. Und in deinen Gedanken flüstert es: „Stellvertreter-Trauma, schon mal gehört? Man saugt den Schmerz des Anderen auf, damit er überleben kann.“ Du beginnst zu ahnen, dass es nicht in Definitionen gefasst werden muss um zu „funktionieren“. Und so betrachtet siehst du auch die Leute von früher in einem anderen Licht. Sie gehören dazu, genauso wie du dazu gehörst. Gott hat dich niemals verlassen, so wenig wie er sie verlassen hat. Du siehst eine alte Bekannte und Gott scheint zu fragen: „Liebst du sie jetzt weniger, da sie eine von uns ist?“ Der Schmerz und die Verletzungen sind noch da, aber sie werden leichter, vernarben. Nach allem was war, hast du erlebt, dass Gott dich nie verlassen würde.

After all this time.

Always.

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