An die Prinzessinnen (und Prinzen)

cinderellaWieder so eine Sache, die mir erst seit einiger Zeit so krass aufgefallen ist, obwohl ich es eigentlich schon immer wusste und auch immer gerne (und meistens auch unreflektiert) mitgemacht habe. Besonders in der evangelikalen Szene und besonders unter Mädchen und Frauen ist es mir aufgefallen: Überall Herzchen und Krönchen, „Du bist etwas Besonderes“ und ganz viel Bling-Bling. OK, auf das Bling-Bling stand ich da nicht so wirklich. Aber besonders unter christlichen Frauen ist man gerne die Prinzessin Gottes. (Zugegeben, ich weiß nicht genau, wie es bei den Herren der Schöpfung aussieht, aber wie ich mitbekommen habe, ging es da eher darum, Held zu sein und in den Kampf für Gott zu ziehen. Hm… passt irgendwo auch storytechnisch zu einander, fällt mir grade auf 😀 )

Viele mögen es halt, dieses Gefühl, etwas Besonderes zu sein. Es kann eben nicht jeder von sich behaupten, eine Prinzessin zu sein und da man es mit Johannes 1,12 auch gut belegen kann… warum nicht?

Aber jetzt mal im Ernst, was denkt man denn, wenn man das Wort „Prinzessin“ hört? An „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, an „Anna und Elsa“, an Schnulzen und „Sie lebten noch lange glücklich zusammen“, oder? An Kindheitserinnerungen und daran, dass andere schon für einen sorgen würden und man selbst sich nur darum kümmern müsste, ein hübsches Kleid anzuziehen (oder auch das von der Zofe angezogen zu bekommen). Oder?

Ein Teil von mir will das Ganze jetzt nach Rollenbildern und Manipulationen untersuchen, dass so die Frauen eher klein gehalten werden und das klassische Frauenbild und die Schöpfungsordnung™ verstärkt wird. Wenn Frauen nicht von selbst oder durch (latenten) Druck dazu gebracht werden können, sich unterzuordnen™, dann vielleicht durch dieses Locken mit dem etwas Besonderes sein.

Aber welch Überraschung: Ich bin im Grunde pro Prinzessin. Ich mag tatsächlich auch diesen Gedanken, etwas Besonderes zu sein und zu Gottes Familie zu gehören. Aber jetzt mal im Ernst, was ist eigentlich eine Prinzessin? Was macht sie so besonders? Einfach nur ihren Promi-Dad? Wären dann nicht erfolgreiche Youtuber besonderer als Prinzessinnen, weil sie etwas geschafft haben? Während Prinzessinnen (jedenfalls nach dem Vorbild von weiter oben im Text) nicht mehr schaffen als wegzulaufen, vom Prinzen zu träumen, Hausarbeit zu machen, von einer zwielichtigen Gestalt sich naiv einen Apfel aufschwatzen zu lassen und daran zu ersticken und von einem Prinzen als Leiche wach geküsst zu werden. (Davon, dass besagte Prinzessin kackendreist in ein fremdes Haus eingebrochen ist, erstmal alles aufgefressen hat und sich dann einfach ins Bett gelegt und ne Runde geschlafen hat mal abgesehen.)

Jaja, du merkst, ich mag Schneewittchen nicht. Aber zurück zum Thema. Wenn man wirkliche Prinzessinnen mal fragen würde, was es bedeutet, eine Prinzessin zu sein, sähe die Antwort doch bestimmt ein wenig anders aus. Da geht es nicht darum, was man alles hat, sondern eher darum, was man alles NICHT hat. Freiheit zum Beispiel. Und Privatsphäre. Wenn wir schon darüber jammern, dass Facebook angeblich alles über uns weiß, dann fragt mal Kate Middleton (oder Winslet, wie du willst). Wenn die rumlaufen würde wie ich, mit knallroten Haaren, im Männerhemd und in zerrissenen Jeans, was würde wohl passieren? Und es ginge nicht darum, was man alles darf, sondern eher, welche Pflichten man hat. Repräsentation zum Beispiel, Vorbild sein, soziales Engagement. Um nur ein bisschen was zu nennen. Und es würde mich nicht wundern, wenn die „Pflichten“ bis ins Sexleben gehen würden. Da wäre sicher nichts von einem Schneewittchen, das sich eben mal alles nehmen kann, was sie will und dafür noch geliebt und verehrt wird. Ich glaube, für echte Prinzessinnen sind solche Geschichten nicht mehr als Slapstick oder im besten Fall Satire.

Und wenn man DAS jetzt mal ein wenig auf das „Ich bin eine Prinzessin Gottes“ anwenden würde… was käme wohl heraus? Wenn man sich nicht so sehr Schneewittchen als Vorbild nimmt, sondern eher bei der Realität bleibt? (Ok, der war leicht fies, sorry) Ich glaube nicht, dass Gott von uns so krassen (und teilweise unsinnigen) Scheiß erwartet wie gewisse weltliche Königshäuser, aber einfach mal zum Spaß, was würde es bedeuten, als Tochter Gottes die Familie zu repräsentieren? Einfach nur ein bisschen Bling-Bling, Krönchen und Herzchen malen und sich daran erinnern, dass Gott mich lieb hat? Ich meine, wenn man schon sagt, man ist eine Prinzessin, dann auch richtig, oder?

Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. (Aus Mtth 5)

(Ich merke grade, dass ich Angst vor der eigenen Courage bekomme. Der Artikel entwickelt sich in eine noch heftigere Richtung als ich ursprünglich wollte.)

Das Zitat stammt von Jesus und er hat es als Begründung für die Feindesliebe gebracht: Gott liebt schließlich auch die, die mir gegen den Strich gehen und um ihn zu repräsentieren müsste ich dasselbe tun. Kleine Randnotiz der Ehrlichkeit halber: Ich kann es auch nicht. Und BTW: So wie ich es verstehe bedeutet „vollkommen“ nicht „perfekt“, sondern eher aufrichtig und so, wie man wäre wenn man weiß, dass Gott bei einem ist. Bibellexikon Artikel (Quelle) Also wie gehe ich mit jemandem um, wenn ich ihn nicht mag, dabei aber im Kopf behalte, dass Gott bei mir ist? Nicht als Polizist sondern als jemand, den ich liebe und von dem ich weiß, dass er sowohl mich als auch mein Gegenüber liebt.

Wie könnte man sonst noch Gott und seine Liebe repräsentieren, sozusagen als Prinzessin? Wie sähe es aus, wenn man denkt an

  • Zivilcourage
  • Gewaltfreiheit (sowohl körperlich als auch psychisch als auch strukturell)
  • soziales Engagement
  • den Ton, in dem man auf Youtube kommentiert
  • die Art, wie man mit Schwächeren umgeht (oder sie überhaupt erst einmal bemerkt)
  • die Art, wie man mit der Mitwelt umgeht (für viele heißt es auch „Umwelt“)

Ich mag den Gedanken, Prinzessin zu sein, ja. Aber dazu gehört für mich auch, das Ganze im Hinterkopf zu behalten. Es geht nicht darum, alles für sich machen zu lassen, sich als etwas Besseres zu sehen und von anderen abzuheben und sich einfach nur toll und hübsch zu fühlen. Es geht auch um die Art, wie ich lebe, mit anderen umgehe und wie ich mich einbringe. Das ist für mich auch viel mehr eine positive Herausforderung. Denn wenn man sich als Tochter Gottes sieht ist es meiner Meinung nach nicht egal, ob es einen gibt oder nicht. Dann soll ich auch Gottes Familie repräsentieren, wenn man es so nennen will. Und zu Gott gehören eben Liebe, Fairness, Echtheit, Courage und so weiter. Also wenn schon Prinzessin, dann auch im Gesamtpacket, oder?

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9 Gedanken zu “An die Prinzessinnen (und Prinzen)

  1. Kira schreibt:

    Ich gehe da ganz mit.
    „Ihr seid das Licht der Welt…ihr seid das Salz der Erde…“ Prinzessin zu sein ist natürlich erstmal ein Bild dafür, wie Gott uns sieht, auch wenn wir uns nicht so sehen können. Besonders. Einzigartig. Geliebt. Und wenn man das für sich annehmen kann, verändert das. Vor allem, wenn man davon ausgeht, dass jeder von uns vor Gott besonders, einzigartig und geliebt ist. Die meisten wissen das einfach nur noch nicht. Und wenn man selbst es verstanden hat, hat man eben auch die Verantwortung, sich entsprechend zu verhalten. Schon allein deshalb, weil es einem viel leichter fällt zu lieben, wenn man geliebt wird. Ein bisschen einfühlsamer, geduldiger, barmherziger zu sein, wenn man alles das selbst für sich erlebt.
    lg

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  2. bithya85 schreibt:

    Vielleicht war ich auch ein bisschen zu „streng“ mit dem Gedanken, denke ich so im Nachhinein. Vielleicht habe ich alle zu sehr über einen Kamm geschert, denn, wie du schon sagst, es geht dabei ja auch darum, dass Gott einen so sieht und es schwer fällt, sich selbst so zu sehen. Zumindest erst mal. Ich hatte vor Kurzem eine kleine Diskussion darüber. Die andere Person arbeitet mit Missbrauchsopfern. Sie meinte, diese Leute würden sich selbst oft als Dreck sehen und wenn sie gesagt bekommen, sie sind eine Prinzessin Gottes ist es für sie eine Offenbarung. Kann ich verstehen. Und diesen Blickwinkel habe ich tatsächlich auch komplett vergessen. Ich hatte nur im Kopf gehabt, dass es einige (oder auch mehrere) gibt, die dieses Prinzessin-sein mehr oder weniger bewusst als eine Ausrede nehmen, sich über andere zu stellen, zu sagen, hehe, ich bin eine Prinzessin, weil ich Jesus angenommen habe und du nicht! (Etwas überspitzt) War bei mir ne Zeitlang ja auch so. Ich möchte ja auch keinen verurteilen. Deswegen hab ich das geschrieben.

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    • Kira schreibt:

      Du warst nicht zu „streng“, ich bin eher zu „weich“ 😉 Habe schon die Tendenz, eher nachsichtig zu sein und abzumildern…das bin einfach ich, der harmoniebedürftige Krebs 🙂 Aber grundsätzlich kann man das, was ich geschrieben habe, als Ergänzung betrachten. Als einen kleinen Teil des Ganzen. Denn das, was Du beschrieben hast, deckt sich auch mit meinen Erfahrungen. Es wird ja wirklich so mit diesem Bild gearbeitet – Du bist eine Prinzessin, etwas Besonderes! Mit dem Fokus darauf, sich selbst erstmal wirklich gut zu finden, und das ist unbestreitbar wichtig! Das Problem ist, dass es dabei aber meistens belassen wird. Dass damit nur emotional gearbeitet wird, um dieses Gefühl hochzuhalten. Dieses Bild wird bestimmt mit guten Absichten vermittelt, aber gearbeitet wird dann meist nur damit um sich gegenseitig zu versichern, wie toll man eigentlich ist – gegenüber dem ganzen Rest. Und dann wird es richtig strange, dann ist man in der Blase, abgeschirmt vom Rest der Welt. Auf die man dann am Ende herab schaut. Da werden dann ganz schnell wieder unsichtbare Mauern hochgezogen… Und es braucht einfach mehr Leute, die da einfach ein bisschen Realität rein bringen. Die dann auch mal von der Verantwortung reden, die so eine Stellung mit sich bringt. Und bisserl zur Selbstreflexion anregen, damit das Ganze nicht in überkandidelten Sphären stecken bleibt…
      Ich fand das sehr erfrischend, wie Du das geschrieben hast 🙂 Ich meine, davon redet doch kaum einer! Und ich war auch so eine „Prinzessin“ und hab mich gut damit gefühlt – und es dabei belassen. Und musste mir dann später, nach dem Höhenflug, sagen lassen, dass ich meine atheistischen Freunde schon ziemlich herablassend behandelt hatte. Das war echt ein Schock, ich hatte das nie beabsichtigt und blöderweise auch überhaupt nicht bemerkt. Damals wäre so eine Ansage schon sehr hilfreich gewesen, wie Du sie gemacht hast. Die fehlt wirklich oft. Wie gesagt, ich gehe da ganz mit 💙
      lg

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      • bithya85 schreibt:

        Danke 🙂 Und ich wünschte mir manchmal, ich wäre weicher.
        Stimmt, es geht meistens bei dem Bild nur um die Emotionen und das Selbstbild, aber auf halber Strecke bleibt man leider (wie meistens eigentlich) stehen. Und ich verstehe nicht so ganz, warum. Vielleicht weil auch immer so stark betont wird, dass Jesus unsere ganze Schuld auf sich genommen hat. Mag ja auch stimmen, aber dann heißt es auch oft so, das alles ist nicht mehr unsere Verantwortung sei und uns ist ja eh vergeben… Nicht, dass das wirklich ausdrücklich so gesagt wird, aber zwischen den Zeilen hab ich das schon so raus gelesen. Also alle Verantwortung auf Gott abschieben und uns im königlichen Glanz sonnen…

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      • Kira schreibt:

        Was das „weich“ betrifft – es ist auch nicht immer optimal, es läuft Gefahr, zu relativieren, zu verwischen. Dass man sich scheut, Dinge anzusprechen, die unangenehm sind. Wenn Du „streng“ bist, legst Du den Finger in die Wunde, und das braucht es oft auch. Es schafft Klarheit. Bringt Dinge auf den Tisch. Hat auch was mit mutig und konsequent sein zu tun. Davon könnte ich etwas mehr gebrauchen 🙂

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      • bithya85 schreibt:

        Danke 🙂 Aber dieses streng-sein ist auch nicht immer das Beste, so bin ich in Gefahr, zu polarisieren und zu übertreiben. Wie du schon sagst, es ist nicht immer schlecht, sich als etwas Besonderes zu sehen. Außerdem erwecke ich so glaub ich auch schnell mal den Eindruck, ich wäre viel weiter oder für mich wäre das alles kein Problem oder selbstverständlich. Glaube ich. Und das ist es auch nicht.

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    • Kira schreibt:

      Ja, gerade für Missbrauchsopfer ist es extrem wichtig, zu erleben, wie es ist, wertvoll zu sein. Und für viele andere, die Zeit ihres Lebens nur Ablehnung erfahren haben. Die sollten sich auch definitiv nicht angesprochen fühlen. Die Kritik kratzt einfach nur an der Fassade eines Phänomens, das sich häufig in christlichen Gemeinden präsentiert – Wir sind etwas Besseres. Das wird nie offen so gesagt und wenn das Thema aufkommt, relativiert, z.B. mit „…wir sind nicht besser, nur besser dran“, usw. Aber es ist eine innere, teilweise sehr subtile Haltung, die von Außenstehenden oft so wahrgenommen wird. Und diese Haltung wird eben mit Hilfe dieser Bilder transportiert und verstärkt. Man versucht die Menschen aus der Welt heraus in diesen inneren Kreis der Gemeinde zu holen, wenn sie mitziehen, gehören sie dazu, zum Kreis der Besonderen und dürfen sich zusammen mit den anderen feiern. Dieses „…in der Welt, aber nicht von dieser Welt..“ wird ja auch in dem Zusammenhang stark betont. Man grenzt sich ab. Zum Teil aus Selbstschutz, man will ja das Richtige sein und tun. Aber das verfehlt oft das eigentliche Ziel. Es wäre hilfreich, wenn man sich als Christ nicht völlig losgelöst von allen anderen betrachtet und begreift, dass der andere in Gottes Augen genauso besonders ist, wie man selbst.

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      • bithya85 schreibt:

        Ja, irgendwie schon. Prinzessin sein wäre nichts Besonderes mehr, wenn jeder Prinzessin wäre. Obwohl ich es heute eigentlich mehr oder weniger so sehe, also dass jede Frau und jedes Mädchen Prinzessin Gottes ist. So gesehen eben was Besonderes und Wertvolles, klar. Aber nicht mehr so exklusiv. Aber ich denke auch, dass auch die, die viel Ablehnung erlebt haben (das haben wir Beide ja auch, auf die eine oder andere Weise) sich nicht dauerhaft zurück lehnen sollten. Das würde das alte Selbstbild von der Hilflosen und Ausgelieferten doch nur verstärken. Wenn man merkt, dass man, nachdem man verinnerlicht hat, dass man eine Prinzessin ist (und das gilt für alle, nicht nur für die wirklich Verletzten) seine Umgebung aktiv positiv verändern kann, wirkt es doch viel heilsamer als immer nur von allen Seiten verwöhnt zu werden, oder?
        Ich finde deine Gedanken dazu echt spannend 🙂

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      • Kira schreibt:

        Ich denke, dass es für viele einfach wichtig ist, sich als exklusiv und besonders wahrzunehmen, ich meine, wer will das nicht 🙂 und dass das eben etwas ist, was einem in christlichen Gemeinden, häufig auch mit Hilfe dieser Bilder vermittelt wird. Und darauf springt die menschliche Natur natürlich gerne an. Was mich daran stört, ist, dass hier eine Wahrheit falsch interpretiert wird. Ich persönlich glaube, dass Gott jeden Menschen als etwas Einzigartiges, Besonderes geschaffen hat. Und dass er das unter all den Fehlern und Verfehlungen auch immer noch erkennt. Und sich wünscht, dass der Einzelne das ebenso erkennt, sich praktisch auf sein wahres Ich besinnt und das wird, als was er gedacht war. Dass es so nicht läuft, sieht man jeden Tag… weil Menschen eben diese Wahrheit gerne für sich in Anspruch nehmen, dabei aber vergessen, dass sie für alle anderen genauso gilt. Und ebenso vergessen, dass da Arbeit dran hängt. Die Bereitschaft überhaupt, etwas (an sich) zu verändern. Der Mensch ist immer gerne bereit, den anderen zu ändern 🙂 Und ich glaube, dass christliche Religion da einfach in die falsche Richtung geht, so wie sie häufig praktiziert wird. Ich glaube nicht, dass es Jesus darum ging, einen Club der Exklusiven zu gründen, dazu war er einfach viel zu oft mit den unterschiedlichsten Leuten unterwegs. Dieser Exklusivanspruch ist aber ein Ding, das sich in nahezu jeder Religion finden lässt… Das haben die Christen sicher nicht erfunden. Aber er stimmt für mich so nicht und hat die Welt auch nicht weiter gebracht. Da wird einfach ein grundmenschliches Bedürfnis nach Anerkennung bedient, aber nicht richtig kommuniziert, worum es letztlich geht, nämlich um Veränderung.
        Und ja, mit dem dauerhaft zurücklehnen hast Du natürlich recht. Das konserviert ja nur die alten Muster, wo es doch darum geht, aus ihnen auszusteigen. Wertschätzung und Annahme bilden praktisch die Grundlage. Oft muss damit ja erstmal ein riesiges Loch gestopft werden, sozusagen ein Fundament gelegt. Auf dem dann was Neues entstehen kann – aber das ist dann Arbeit. Aber DAS darauf etwas Neues entsteht, das ist das eigentliche Ziel.
        lg

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