Update von diesem und jenem…

Vielleicht ist es eine ganz gute Möglichkeit, wenn ich aktuell nicht viel habe, worüber ich schreiben könnte. Und außerdem gibt es ja wirklich einige Entwicklungen in einigen Bereichen oder ich habe etwas vergessen, was ich nachholen möchte.

Ist schon klar, der letzte Artikel ist auch eigentlich eine Aktualisierung von Älterem. Aber es haben mich ja wirklich Leute hier gefragt, wie es mit den Beiden weiter gegangen ist. Deswegen habe ich geschrieben. Jetzt soll es eher allgemein sein, ein paar kurze Bemerkungen zu älteren oder weniger älteren Beiträgen, wo sich was getan hat. Ist doch auch mal ganz schön, oder?

Aus aktuellem Anlass: Ein Lied:

Es ging um den harten Rechtsruck, der mich unglaublich erschreckt, mir Angst macht und wo ich denke, das darf doch nicht einfach so passieren.

Da braucht man ja nur die Nachrichten zu schauen. Es gibt Momente, da denke ich, ich will nicht mehr auf diesem Planeten leben. Ich habe den Eindruck, dass ich etwas tun sollte, dagegen wirken. Qualifiziert wäre ich schon. Und versucht habe ich es auch. Aber scheint niemanden zu interessieren und irgendwann bin ich einfach frustriert und müde. Ich will nicht aufgeben. Aber weiß auch nicht, was ich tun soll.

Worthaus und Co: Kritik einer Freundin.:

Es ging darum, dass ich Worthaus eigentlich echt abfeiere, aber es doch den einen oder anderen Punkt gibt, wo ich mir mehr oder was Anderes von ihnen wünsche. 

Vielleicht war ich ein bisschen zu harsch. Denn nicht alle bei Worthaus sind schwer zu erreichen oder unnahbar. Ich habe unter Anderem kritisiert, dass man keine Nachfragen stellen kann und ja, das ist auch nicht ganz einfach. Aber nicht unmöglich, denn zum Beispiel Thorsten Dietz antwortet gut und gerne und freundlich, wenn ich zum Beispiel auf Youtube oder Facebook eine Frage stelle. (Würde mir wünschen, dass Siggi auch mal antwortet und auf Fragen freundlich reagiert *hust*)

Das verrückte Apfelmännchen:

Es ging darum, dass ich völlig verdutzt war, dass jemand Gottes Liebe auf eine Art ausstrahlen kann, die einen echt plättet, aber diese Person niemals in einer Gemeinde akzeptiert werden würde. Und dass ich frustriert bin, weil ich es nicht so kann.

Ich bin immer noch frustriert. Weil ich so wenig Liebe habe. Ich bin reizbar und voreilig und denke schlecht über andere und bin wenig optimistisch und misstraue anderen. Und ich merke, dass das nicht nur mir nicht gut tut, sondern ich so auch weniger sympathisch bin… oder weniger einladend… oder weniger… hach, ich weiß es nicht. Vor kurzem war ich auf einem Workshop über New Perspective, einer Richtung in der Theologie. Dachte, vielleicht ist es ganz interessant und hilft mir weiter… naja. Im Grunde hat der Typ einfach gesagt, dass wir als Gottes Volk dafür verantwortlich sind, dass alle Leute ihn kennen lernen und dass deswegen so schlimme Dinge passieren, weil Gott uns strafen muss, weil wir es nicht schaffen und das darf er nicht zulassen, weil die Zukunft des Universums auf dem Spiel stehe, denn wenn wir es nicht schaffen, wäre die Welt am Arsch. Naja, er hat es nicht wortwörtlich so gesagt, aber so ist es rüber gekommen. Nach den ersten 2 Stunden bin ich schon gegangen und zu Hause bin ich erst mal ausgerastet, hab wie die Irre geschimpft und gegen die Möbel getreten und in alle Richtungen den Stinkefinger gezeigt. FICKT EUCH, ICH KANN DOCH NICHT DIE GANZE WELT RETTEN! REDE MIR DAS NICHT NOCH EIN! Ich möchte doch eigentlich nur die Liebe Gottes weiter geben, merke aber immer wieder, dass ich das nicht schaffe 😦

Wie verhext!:

Es ging um meine Anfälle beim Abendmahl und dass es mich regelmäßig triggert, emotional und auch körperlich.

Hmmm, im Moment geht’s mir mit dem Abendmahl eigentlich relativ gut. Lag einerseits an dem fast schon therapeutischen Gesprächen unter dem Artikel ( ❤ an euch alle ❤ ) das hat schon geholfen, alleine durch das in-Worte-fassen einiges zu lösen. Dann durch ein sehr heilsames Abendmahl (seltsame Wortkombination für mich…) in Jerusalem, hab ich meine ich auch was zu geschrieben, als ich über Jerusalem geschrieben habe, und schließlich so einer dieser „seltsamen Zufälle“, durch die ich irgendwie in die Vorbereitung von einem besonderen Abendmahl-Gottesdienst der Gemeinde gerutscht bin… Wenn ich es richtig im Kopf habe, soll er diesen Monat stattfinden. Und ich mitten drin. Prost-Mahlzeit 😀 (Ähm… auch wieder interessante Wortkombination in diesem Zusammenhang) Und außerdem: Durch meinen bühnenreifen Abgang, den ich im Artikel beschrieben habe, war es wirklich kein Geheimnis mehr, dass ich mit dem Abendmahl Probleme habe, deswegen konnte ich in der Gemeinde auch offener damit umgehen und auch erklären, jedenfalls in Ansätzen, warum es für mich so schwer ist. Und merke, dass ich deswegen nicht abgelehnt werde, im Gegenteil, dass mir Hilfe angeboten wird. Und zwar ganz ohne Druck, nur, wenn ich es möchte.

Bibel und Genozide, Fibonacci und #MilchistGift:

Es ging darum, dass es vielleicht, gegebenenfalls und eventuell möglich wäre, in der Bibel eine Entwicklung zu sehen, wie Gott in einer fehlerhaften Menschheit Hinweise in eine schöne Zukunft gibt.

Und ganz ehrlich, inzwischen und mit dem Blick macht es mir manchmal auch wieder fast Spaß, in der Bibel zu lesen und so langsam aber sicher lese ich sie auch wirklich anders. Auch, wenn ich immer wieder in alte Muster falle, mir fallen aber auch immer wieder Dinge auf, die ich früher nicht gesehen hätte. Ein Beispiel: Ich weiß nicht, ob es in jeder Bibel steht und wie es im Urtext stand, aber in meiner NGÜ steht, nachdem Jesus jemanden geheilt hat (ich meine, diese Sache, wo die Leute das Dach abgedeckt hatten) dass sich die Leute gewundert haben, dass Gott DEN Menschen solche Macht gegeben hat. DEN Menschen, nicht EINEM Menschen. WAS?! Bitte WAS? 😀 Ich meine, Jesus hat ja auch immer von sich als einem Menschensohn gesprochen. Oder in einer Szene, wo sich die feinen Leute echauffiert haben, dass Jesus und seine Leute mit „Sündern“ gegessen haben. Da hab ich gedacht: Damit haben sie sich eigentlich selbst ausgeschlossen. Und wenn die Gerechtigkeit Gottes eher in Richtung Integration geht (Guckst du hier) haben sie sich damit vielleicht selbst dem Gericht ausgesetzt, nicht im Sinne von Strafe, aber im Sinne von Außenseiter-sein. Hm… . Und das ist dann echt mal interessant, so einfach diese Gedanken. Ob sie stimmen weiß ich natürlich nicht, aber sie sind dann einfach anders als das Alte und das alleine ist für mich schon gut.

OK, dann biste jetzt auf dem neuesten Stand 😀 😀 😀 Was gibt es bei dir so Neues?

Geig mir deine Meinung

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s