Darf ich vorstellen: 2017

iuGWE69EBE Januar: Ich habe einen Jahresrückblick 2016 gemacht und gemerkt, wie interessant das ist, das ganze Jahr noch mal anzuschauen. Nicht, dass ich glauben würde, das würde die Menschheit groß interessieren, aber für mich war es echt interessant, deswegen mache ich das jetzt wieder.

Februar: Endlich ist die erste Reihe Buchvorstellung geistlichen Missbrauch fertig geworden. Außerdem lacht alle Welt über Donald Trump, ich hab’s auch. Die Clips von Extra 3 und Co waren auch einfach zu komisch!!!

März: Ich hab ausgepackt. Über einiges aus meiner Vergangenheit, hatte einfach den Eindruck, es müsste sein. Geh unter der Gnade und Was ich immer Unfall nannte Beides war nicht leicht für mich, zu schreiben, aber ich glaube, es war gut.
Und glaubenstechnisch bin ich auf eine sehr interessante Frage gestoßen: Was wäre, wenn das Kreuz nicht die Voraussetzung wäre, dass Gott vergibt, sondern die Folge?

April: Dieser Frage bin ich dann im Artikel Das Kreuz mit dem Kreuz. (FSK18) ein bisschen nachgegangen.
Dann hab ich noch auf Youtube ein Hörbuch „Die Gottesversprecher“ gemacht und es auch fertig bekommen – yay!
Und eine Sache, die im letzten April passiert ist und die wirklich was verändert hat: Ich war zu Ostern in einer kleinen Gemeinde, die mir dann echt imponiert hat und ein halbes Jahr später hab ich angefangen, regelmäßig dort hin zu gehen.
Übrigens: Eine Sache hat mir furchtbare Angst gemacht – und eigentlich macht sie mir das auch heute noch: Diese gegenseitige Eskalation von Trump und Kim. Ich hab nachgesehen, laut dem „Bulletin of the Atomic Scientists“ sind wir deshalb so nah an einem Atomkrieg wie schon sehr lange nicht mehr.

Mai: Hab ne ziemlich witzige Sache gehört:

Man sagt, dass die Hölle ein See aus Schwefel ist.
Schwefel ist flüssig bei einer Temperatur von 115°C-444°C
Es heißt auch in Jesaja 30, dass im Himmel der Mond wie die Sonne scheinen wird und die Sonne wird sieben mal stärker scheinen als sie in einer Woche insgesamt scheint.
Das hat jetzt ein Astrophysiker mal ausgerechnet.
Das wären 516°C im Himmel.

Was soll ich davon halten?
Und ich war das auf einem Hossa-Regio-Treffen in Köln, zusammen mit Maren, und es war echt genial! Verdammt coole, interessante Leute und verdammt tolle Gespräche. Wenn du mal rein hören möchtest: Hossa in Köln. Ich hab übrigens auch eine der Fragen gestellt… .
Eine Sache hat mir auch echt imponiert: Die ARD hat angefangen, wegen der ganzen Hater-Kommentare, offensiv auf die Leute zuzugehen und in Livestreams mit ihnen zu reden. Das Ganze hieß: Sags mir ins Gesicht. Sehr mutig von ihnen und die meisten Hater sind ganz klein geworden.

Juni: Hab einen besonders interessanten Worthaus-Vortrag gehört, der einiges erklärt: Was ist Gerechtigkeit? Dieses Wissen sollte obligatorisch sein für Christen, finde ich.
Dann hat hier das alljährliche Stadtfest stattgefunden und es war mal wieder ziemlich toll, viele Leute, viel Musik, gute Laune und eine tolle Zeit. Nur schade, dass Kat nicht dabei sein wollte.
Außerdem hab ich die zweite Buchvorstellungsreihe angefangen, die läuft aber irgendwie schleppender als die erste… werde sie aber trotzdem weiter machen: Eine neue Reihe.
Und hey, TATSACHE! Ich FREUE mich TATSÄCHLICH mit den Leuten, die seit Ende Juni heiraten dürfen (Ehe für alle). Es wird schließlich niemandem etwas weg genommen und es war längst überfällig.

Juli: An der Uni gab es eine Veranstaltung über Populismus und ich war da. War echt interessant, nur leider sehr schlecht besucht. Natürlich, irgendwo. Ich meine, es interessieren sich leider nicht mehr viele für eigene Verantwortung und so einen Kram 😦
Und eine gute Sache noch aus Juli: Mein Blog ist explodiert, danke an die Jungs von Hossa-Talk für die Verlinkung. Es ging darum, dass wir hier in der Stadt angefangen haben, uns als Hossa-Hörer und Progressive zu vernetzen und Kontakte zu knüpfen. Hehe, es brodelt und ich bin neugierig, wie sich das entwickelt.

August: Bin auf ein ziemlich cooles Projekt gestoßen: Das Bibel-Projekt. Anschauen lohnt sich 😉
Naja, ich glaube, es war auch August, wo ich meine Youtube-Videos erst mal auf Eis gelegt habe, gab halt keine Klicks und keine Rückmeldungen und dafür war es mir dann zu viel Aufwand bei wenig Zeit. Vielleicht kommt’s ja wieder.
Im August habe ich auch angefangen, ernsthaft nach einer neuen Gemeinde zu suchen, aber es war halt nicht so leicht, weil viele hier in der Gegend in Richtung Fundamentalismus gehen und ich das nicht mehr möchte.

September: Bundestagswahl mit nahezu GAU. Was bitte soll man mit DIESEM Ergebnis anfangen? Ich glaube, das haben wir alle verlernt, mit schwierigeren Ergebnissen zu arbeiten. Wenn das mal gut geht… . Vielleicht haben wir alle den Fehler gemacht, zu sehr vor der AfD zu warnen, denn so, wie das Gefährliche, Verbotene einen Reiz auf Kinder hat, hat es das vielleicht auch auf manchen Erwachsenen. Ich denke drüber nach, ja, aber ich wäre auch auf die Demo gegen Rechtspopulismus gegangen, wenn ich es gewusst hätte.
Glaubensmäßig war es vielleicht ein Wendepunkt, dass ich gesagt habe: Wenn es mir gut tut, dann glaube ich einfach, dass Gott was tut, auch wenn ich es nicht beweisen kann: Holzweg oder Trampelpfad?

Oktober: Ein besonderer Wendepunkt glaubenstechnisch, denke ich. Weil ich auf der Freizeit war, die mir gezeigt hat, dass ich nicht alleine bin mit meinen Fragen und Zweifeln und dem Trotzdem-Glauben-Wollen. Hab ziemlich geheult auf der Freizeit, weil ein solcher Stein auf dem Herzen in der Größe Himalaya hat ein ganz schönes Gewicht. Wie das war? Sieh es dir an. Aber Vorsicht: Lachflash-Gefahr! Da! Ne, aber im ernst, es war schon was Besonderes, wenn man sonst immer nur hört, was man nicht richtig glaubt und was an einem nicht richtig ist und wenn man dann plötzlich andere aus der näheren Umgebung kennen lernt, die echt ähnlich sind. Halt endlich ein Ort, wo ich sein könnte. Erst hatte ich ziemlich Angst, wieder Nähe zu Gemeinde zu suchen, aber dann bin ich doch gegangen.

November: Der neue Job suckt. Fühle mich nicht wohl, habe eine doofe Kollegin und blicke das Konzept net. Hab schon morgens keine Lust mehr, hinzufahren, und abends keine Lust, ins Bett zu gehen, weil ich schon an den nächsten Tag denke. Es wird für mich immer deutlicher, dass ich das nicht will. Schließlich kommt es zur Aussprache und Auflösungsvertrag. Bin froh darüber.
In der neuen Gemeinde fühle ich mich wohl, auch wenn ich noch etwas unsicher bin. Finde zwar nicht alles toll, aber fühle mich sicher, und darauf kommt es doch an, oder?

Dezember: Ist eben Dezember, was? Wenn man eine spezielle Familie hat, ist es eben, wie es ist. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

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