Utopia….

IMG_20160807_185031.jpg„Kirchenregeln:

Liebe Gott, liebe die Menschen.
Sei freundlich und sage danke.
Lächle viele an, umarme viele.
Lass uns Spaß haben.
Lache mit den Glücklichen, weine mit den Traurigen.
Wasche deine Hände.
Habe Mut und wähle Freude.
Mach es dir nicht zu schwer.
Grüße deine Nachbarn.
Zieh deine Schuhe aus und tanze beim Lobpreis.
Trinke einen Kaffee, iss Kuchen.
Sei großzügig.
Scheine mit allem, was du hast.
Glaube an das Unmögliche.“

Das hängt in einer Gemeinde auf der Damentoilette. Irgendwie schade, dass die Hälfte der Gemeindebesucher das nicht sehen können.

Und was ich jetzt schreibe, schreibe ich in erster Linie an mich selber.

 

Liebe Gott, liebe die Menschen.

Man sagt, das eine ginge nicht ohne das andere.

„Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“

„Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht.“

(Bibel)

Jesus hat sich so sehr mit den Geringsten identifiziert, dass er in diesem Fall keinen Unterschied zwischen sich und ihnen mehr gemacht hat.

Sei freundlich und sage danke.

Schon alleine, um das Leben leichter zu machen. Unsere Emotionen sind so gestrickt, dass manche von ihnen nicht miteinander vereinbar sind: Wir können nicht gleichzeitig wütend und dankbar sein. So kann Dankbarkeit zur Lebensqualität beitragen. (Auch wenn es Situationen gibt, in denen Wut sehr angemessen ist.)

Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Bin ich freundlich, sind andere wahrscheinlich auch freundlich, sage ich danke, werden es andere wahrscheinlich auch sagen.

Lächle viele an, umarme viele.

Dasselbe gilt für Anlächeln. Lächelt man Leute an, werden die meisten zurück lächeln.

Umarmen aber nur diejenigen, die umarmt werden wollen – und die man selbst umarmen will. Ich will hier keine… schrägen Sachen in der Richtung schreiben. Schon klar, ne? 😀 Ist ja eh klar.

Lass uns Spaß haben.

Warum denn nicht? Rumalbern, Grimassen schneiden, in Pfützen springen, Benjamin-Blümchen-Kuchen essen, Tabu spielen (passt ja in manche Kreise besonders gut – in andere Kreise passt das Grimassen-schneiden besonders…) Das Kind in sich entdecken.

»Lasst doch die Kinder! Hindert sie nicht, zu mir zu kommen; denn für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt offen.«

Lache mit den Glücklichen, weine mit den Traurigen.

„Weinen hat seine Zeit, wie auch das Lachen. Klagen hat seine Zeit, wie auch das Tanzen.“

Wasche deine Hände.

Kleiner Funfact: Ich muss tatsächlich für die Arbeit im Selbststudium lernen, wie ich mir richtig die Hände reinige und dann dazu eine Prüfung machen. (Hoffe, das ist OK, wenn ich das schreibe, sonst kann ich es auch wieder löschen.)

Habe Mut und wähle Freude.

Klar, kann man nicht immer auf Knopfdruck. Aber ich glaube schon, dass man sich oft doch dafür entscheiden kann, die Dinge positiv zu sehen und dass dann oft die Gefühle nachkommen. Wenn man Risiken eingeht, kann man erleben, dass man Dinge verändern kann und dass man nicht egal ist. Man fühlt sich lebendig.

Mach es dir nicht zu schwer.

Vergiss mal deinen Perfektionismus. Es geht auch weiter, wenn du Fehler machst und wenn du deine dunklen Seiten nicht verneinst, wirkst du auf andere auch authentischer.

Grüße deine Nachbarn.

Damit trägst du zu einer tollen Atmosphäre bei. Ich war mal eine Weile in einer Gemeinde in Marburg, wo es üblich war, dass der Moderator am Anfang des Gottesdienstes die Besucher aufgefordert hat, sich ihrem linken und rechten Nachbarn vorzustellen und ihm beispielsweise ihren Beruf zu verraten oder ihr Lieblingsessen. Das war ziemlich cool. Und nach dem Gottesdienst hat jeder seinen Stuhl nach hinten gebracht, damit der Raum leichter geputzt werden kann. Gleichzeitig hat man sich so als Teil der Gemeinschaft gefühlt.

Ziehe deine Schuhe aus und tanze beim Lobpreis.

Warum denn nicht? Wenn es dir Spaß macht, tanze ruhig. (Muss ja nicht so ausladend sein, dass du andere aus Versehen haust 😀 ) Hab einfach Spaß bei der Sache.

Trinke einen Kaffee, iss Kuchen.

Dieser Spruch könnte von Kat stammen 😀 Die würde glaub ich manchmal sterben für Kuchen. Ich mag lieber Kaffee, oder besser: Latte Macchiato, Mocca, mit Flavor, Haselnuss, Karamell… Egal! Und am Besten zusammen mit der besten Freundin.

Sei großzügig

Ich könnte jetzt was Plattes schreiben wie „Geben ist seliger als Nehmen“ oder „Wenn alle für andere sorgen würden, wäre für alle gesorgt.“ Stimmt ja auch 😀 Aber klingt abgedroschen. Hast du etwas Besseres? Schreib’s mir.

Scheine mit allem, was du hast.

Zugegeben, das klingt ein wenig reißerisch und kann blöd ausgenutzt werden, nach dem Motto „Du musst Großes reißen, wenn es nicht perfekt ist, streng dich gefälligst mehr an, du weißt nie, wann es alles war!“, aber so meine ich das nicht. Eher so wie „Gib dein Bestes, aber mach dir um den Rest keine Sorgen, denn es liegt nicht mehr in deiner Hand.“ Ich finde es schön, etwas zu haben, wo man mit allem, was man hat, scheinen kann. Ohne auszubrennen.

Glaube an das Unmögliche.

In einem Film hat mal ein Mädchen gesagt, dass sie sich manchmal jeden Tag 5 unmögliche Dinge vergegenwärtigt, die Realität sind. Find ich cool.

Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun als wir je erbitten oder auch nur hoffen würden.

 

Aus der Welt ein Paradies machen… schon sehr utopisch. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen… .

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